Autos fahren vorbei. Halten an. Türen schlagen zu, Menschen steigen aus. Jeden Tag, den ganzen Tag lang. Ein Auto hält an. Eine Tür schlägt zu. Ein Mensch steigt aus. Ich stelle mich an die Tür, um auf meinen Mann zu warten, der in der Pause unerwartet nach hause kommt.
Man kennt sich. Man erkennt sich. Das finde ich schön. Und irgendwie beunruhigend.
Gestern abend wars wie früher. Früher als sonst ins Bett gegangen. Und dann noch stundenlang gequatscht. Über alles und nicht. Im dunkeln, nebeneinander.
Früher war es jeden Abend so. Jetzt scheints vielleicht wieder so zu werden. Ich würde es mir wünschen. Mehr Vertrauen. Mehr Zeit für einander. Mehr Zeit für Nonsence. Nicht nur eben kurz das nötigste klären, zwischen Alltag und dem abendlichen "Wir sind ein Paar" spielen.
Irgendwo den Mittelweg finden zwischen "frisch verliebt" und "altem Ehepaar" Zwischen Romantik und Ehe-Alltags-Trott.
Das ist so schwierig...aber vielleicht nicht ganz unmöglich?